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"HÖLLENFAHRT" MIT VORZEITIGEM ENDE: PECH FÜR ALEX MÜLLER BEIM 24H-RENNEN
08. JULI 2014 - Die „Grüne Hölle“ zeigte sich für Alex Müller in diesem Jahr nicht von ihrer besten Seite. In einem Audi R8 LMS ultra von Prosperia C. Abt Racing nahm Alex am 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife teil. Den mit Reifen von Hankook ausgerüsteten Audi, den Alex zuvor schon bei einem Lauf der VLN-Langstrecken-Meisterschaft fuhr, teilte er sich mit drei schnellen Teamkollegen: Vorjahressieger Nicki Thiim, Sportwagen-Ass Richard Westbrook und Nordschleifen-Kenner Marco Seefried. „Prosperia C. Abt Racing ist ein Top-Team und hat im vergangenen Jahr das ADAC GT Masters gewonnen,

dazu ist der Audi R8 LMS ultra ein gutes und aussortiertes Rennauto. Beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring bin ich bisher noch nicht mit einem so guten und konkurrenzfähigen Paket gestartet“, freute sich Alex auf das Rennen in der „Grünen Hölle“.

Das Rennen vor mehr als 200.000 Fans startete vielversprechend für Alex und seine drei Teamkollegen: Im ersten Renndrittel etablierten sich der R8 mit der Startnummer #9 als zweitschnellster Audi in der Spitzengruppe und lag über weite Teile in den Top-Fünf im Gesamtklassement. Doch in der achten Rennstunde gab es kurz vor Mitternacht erste Probleme. „Ein Konkurrent hat unseren Audi leider getroffen und einen Reifenschaden verursacht“, berichtete Alex. Durch den Kontakt fiel der Audi aus den Top-Zehn, anschließend machte dann der Antriebsstrang sorgen. „Nach einem Antriebswellenschaden folgte wenig später ein Getriebedefekt“, erklärte Alex.

Doch Prosperia C. Abt Racing und die vier Piloten ließen sich von den Problemen nicht abschrecken: Durchfahren und Ankommen lautete das nach den Problemen neu definierte Ziel. Das Team reparierte die Defekte, Alex und seinen drei Teamkollegen kämpften sich durch die Nacht und den Sonntagvormittag und beeindruckten besonders in der Nacht mit schnellen Rundenzeiten. In der letzten Rennstunde machte dann aber abermals eine Antriebswelle sorgen. „Das war es dann leider für uns, nach dem zweiten Antriebswellenschaden mussten wir das Rennen kurz vor Schluss leider beenden. Schade, dass unsere gute Leistung letztendlich unbelohnt blieb, das gesamte Team hätte nach der harten Arbeit sicherlich eine Zielankunft verdient gehabt. Vom Speed her waren wir sehr schnell unterwegs, nicht nur im ersten Renndrittel, auch in den Morgenstunden konnten wir mit unseren Hankook-Reifen sehr schnelle Rundenzeiten fahren. Mein Dank gilt Christian Abt und Slobodan Cvetkovic für die Chance beim 24-Stunden-Rennen für Prosperia C. Abt Racing zu fahren.“