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LANGSTRECKENEINSÄTZE FÜR ALEX MÜLLER
27. OKTOBER 2013 - Die Motorsportsaison 2013 stand für Alex Müller ganz im Zeichen der Langstrecke. Für das französische Team Sainteloc trat Alex in einem Audi R8 LMS ultra in der Blancpain Endurance Series an. In der inoffiziellen „Langstrecken-Europameisterschaft“ werden Drei-Stunden-Rennen gefahren, Alex teilte sich den R8 mit dem Franzosen Gregory Guilvert und Michael Ammermüller sowie bei einem Rennen mit Chris Mamerow. „Die Serie gefällt mir gut. Das Format mit Drei-Stunden-Rennen ist toll und die Rennstrecken zählen zu den Besten in Europa. Nachdem ich vor dem Saisonbeginn bereits mit Audi-Teams verhandelt habe und den R8
ausprobieren konnte, hat es dann kurz vor dem Saisonstart in Monza mit einem Platz bei Sainteloc geklappt“, so Alex.

Der Saisonauftakt in Italien war allerdings noch nicht von Erfolg gekrönt. Alex wurde in Monza Opfer einer Startkollision und musste den Audi bereits vorzeitig abstellen. Ähnlich erging es Teamkollege Ammermüller beim zweiten Rennen in Silverstone. „Wir waren im Rennen sehr schnell unterwegs, unser Rennspeed war extrem gut. Michael hat einen starken ersten Stint gefahren und war auf dem Weg in die Top-Zehn. Doch dann hat uns ein BMW torpediert und wir sind ausgeschieden, bevor ich eine Chance hatte, ins Auto zu steigen.“

Deutlich besser lief es dann beim dritten Lauf auf dem Paul Ricard HTTT in Le Castellet in Südfrankreich. Der weiß-blaue Audi von Alex, Guilvert und Mamerow lag kurz vor dem Ende im knapp 60 Fahrzeuge starken Feld in den Top-Zehn und als schnellster Audi auf dem achten Rang in der Klasse. Doch ein Defekt an der Benzinzufuhr vier Runden vor dem Ende bedeutete das Aus.

Eine weitere Gelegenheit für eine starke Leistung im Sainteloc-Audi bot sich für Alex anschließend nicht mehr, denn das französische Team stieg vor den beiden Finalrennen, den 24h von Spa-Francorchamps und dem „Blancpain 1000“ auf dem Nürburgring, aus der Serie aus. „Es ist sehr schade, dass Sainteloc die Saison vorzeitig beenden musste, denn unsere starke Performance in Silverstone und in Le Castellet hat gezeigt, dass wir den Speed hatten. Für mich war es dann im Juli nach dem unerwartet frühen Saisonende schwierig, noch ein Platz in einem anderen Team zu finden. So war meine Saison leider auch deutlich früher zu Ende, als ich es geplant habe.“

Alex ließ die Zeit aber nicht ungenutzt verstreichen. „Ich habe in den vergangenen Wochen bereits viele gute Gespräche für 2014 geführt. Die Blancpain Endurance Series hat mir in diesem Jahr sehr gut gefallen, aber auch das ADAC GT Masters habe ich intensiv verfolgt und ist für die kommende Saison sicherlich eine spannende Serie. In einer von beiden Serien möchte ich gerne im kommenden Jahr voll angreifen, am liebsten natürlich in beiden.“